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Pannen bei meiner ersten eigenen Impro-Show

Pannen bei meiner ersten eigenen Impro-Show

Okay, widme ich mich mal meinen Pannen und meinem Lernprozess. Ich habe ja schon versprochen, dass ich nun alle meine Videos von meiner Improvisationsshow WIS – Wissens-Impro-Show® online stellen werde.

Die ersten Pannen

Natürlich waren Fehler vorprogrammiert. Das war ja das Konzept dieser Show. Ich wollte den Menschen zeigen, wie sie mit Pannen umgehen können. Das geht einfach, indem sie mir dabei zusehen, wie ich welche habe. Live auf der Bühne.

Die erste Panne war aber nicht sichtbar: Ich habe völlig vergessen, mir meinen Vortrag zu überlegen. Die Organisation dieser ersten Show hat mich so in Anspruch genommen. Über alles habe ich nachgedacht, aber nicht über meinen eigenen Vortrag. Ungünstig. Fiel mir auch erst kurz vor der Aufzeichnung ein.

Mir fiel dann eine Geschichte ein, die ich bringen könnte. Leider habe ich es und er knappen Zeit zu wenig durchdacht und ich brachte diese wunderbare Geschichte nicht auf den Punkt.

Was nun?

Als ich auf der Bühne merkte, dass es nicht rund war, da habe ich einfach weiter gemacht. Augen zu und durch. Beim Improvisieren gilt: Verlange nur 70 Prozent von dir. Laut meinen eigenen hohen Ansprüchen habe ich hier nur 40 oder 50 Prozent abgeliefert. Doch immerhin habe ich durchgehalten. Kein Abbruch, kein sichtbares Zögern.

Als zweite Panne ist mir später aufgefallen, dass ich mich etwas mehr schminken sollte für eine Videoaufzeichnung. Das habe ich natürlich erst hinterher gesehen. Auch die Klamotten sahen zu Hause vor dem Spiegel noch toll aus, aber im Video nicht mehr.

Somit standen drei Punkte auf der To-Do-Liste für die zweite Show: meinen eigenen Vortrag im Vorfeld zu überlegen, Maskenbildnerin für das nächste Mal engagieren und bessere Kleidung wählen.

Fazit

Ich war nicht super. Vor allem nicht mit meine Maßstäben gemessen. Doch ich bin nicht gestorben. Das Publikum hat gelacht und hatte Spaß.

Das Publikum liebt Pannen und diese waren noch nicht mal sichtbar. Stehen Sie also zu dem, was gerade schief gelaufen ist und erzählen Sie es. So wie ich es am Anfang meines Vortrags gemacht habe. Oder Sie denken einfach nur an die 70 Prozent. Auch das entspannt ungemein.

Viel Spaß beim ansehen meines umperfekten, pannenreichen Vortrags:

 

 

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