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Strom negativer Gefühle anhalten

Strom negativer Gefühle anhalten

Ups … da sind sie wieder

Immer mal wieder werden wir von einem Strom negativer Gefühle förmlich überschwemmt. Ist ja gut und schön. Denn ab und an wollen wir sie ja auch ausleben. Doch manchmal sind sie einfach fehl am Platz. Manchmal wäre es schön, wenn der Gedankenzug anhalten könnte. Wenn Ruhe einkehren würde.

Es ist ziemlich simpel genau dies zu erreichen. Eckhart Tolle beschreibt dies sehr gut in seinem Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“. Und damit haben Sie auch schon den ersten Hinweis. Gedanken entstehen meistens, weil wir uns auf der Zeitschiene von der Gegenwart wegbewegen. Wir denken über die Vergangenheit, über die Zukunft und über Hypothetisches nach.

Denken Sie an das Jetzt

Leichter gesagt als getan. Denn selbst wenn Sie jetzt daran denken, wie Sie gerade auf Ihrem Bürostuhl sitzen, kommt sofort ein Strom an Gedanken von unerledigten Aufgaben hoch. Oder Sie denken, wie Sie diesen schönen Bürostuhl vor einem Jahr gekauft haben. Schon landen Sie wieder in der Zukunft oder der Vergangenheit. Keine Bange. Es gibt einen Trick.

Gehen Sie bewusst in die Sinneswahrnehmungen. Ja. Genau deswegen habe ich das Foto von den drei Damen ausgewählt. Hören Sie ganz bewusst, was Sie gerade jetzt im Büro hören. Horchen Sie hin. Nehmen Sie jedes Geräusch bewusst wahr. Und? Schon haben Sie den Strom an Gedanken gestoppt.

Der Mythos der Multitaskingfähigkeit

Viele denken, dass sie multitaskingfähig seien. Nein. Unser Gehirn kann sich nicht auf zwei Dinge bewusst gleichzeitig konzentrieren. Wenn eine Frau bewusst mit ihrer Freundin telefoniert, kann sie durchaus unbewusst noch nebenbei abwaschen oder aufräumen. Das ist möglich. Eine bewusste Tätigkeit und einige unbewusste, die vom Autopiloten erledigt werden. Sobald aber etwas schief läuft, wird das Telefonat mit der Freundin beendet und sich bewusst um diese Panne gekümmert.

Und das ist Ihre große Chance. Wenn Sie nämlich bewusst mit den Sinnen etwas wahrnehmen, kann Ihr Gehirn nicht gleichzeitig denken. Das funktioniert natürlich nur, wenn Sie mal ganz bewusst die Katze streicheln und bewusst wahrnehmen, wie sich das Fell anfühlt. Wenn Sie die Katze unbewusst etwas kraulen, können Sie natürlich wunderbar weiterhin denken.

Ein Fest für die Sinne

Weihnachten wird nicht umsonst das Fest für die Sinne genannt. Das können Sie nutzen. Riechen Sie mal ganz bewusst, wie die Lebkuchen duften oder der Schokoladenkuchen oder die Rosmarinkartoffeln.  Fühlen Sie bewusst, wie sich die Nadeln des Weihnachtsbaums anfühlen oder der weiche Pullover oder die gestickte Tischdecke. Schauen Sie intensiv in eine Kerze und nehmen Sie bewusst das Farbspiel der Flamme wahr. Schmecken Sie bewusst den Dominostein und genießen Sie die Geschmacksexplosion im Mund.

Bei mir funktioniert das Horchen allerdings im besten. Ich gehe an Heiligabend gerne spazieren und horche in die Stille hinein. Oder ich horche bewusst auf ein Musikstück, anstatt es nur nebenbei zu hören.

Entweder / Oder

Sie können entweder bewusst denken oder bewusst hören, sehen, riechen, fühlen, schmecken. Auch in der Vorweihnachtszeit können Sie bewusst horchen, was Sie im Büro alles hören. Machen Sie mit einem Kollegen Geräusche raten. Und schon kommt der Kopf zur Ruhe. Schon hört der Strom an Gedanken auf. Negative, wie positive.

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen 13. Dezember, den Sie mit allen Sinnen genießen.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Ich mache das sehr gerne mit einer Zigarre. Mit ihr setze ich mich auf den Balkon oder in den Wintergarten. Ich konzentriere mich dann nur auf sie und Schmecke die verschiedenen, feinen nuancen. Das ist absolute Entspannung.

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