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Strom negativer Gefühle anhalten - Teil 2

2. Teil von: Strom negativer Gefühle anhalten

Bäh! Geht weg! Sofort!

Okay. So klappt es nicht, wenn Sie einen Strom von unerwünschten Gedanken anhalten möchten. Ich greife bei meinem zweiten Tipp wieder auf Eckhart Tolle zurück und sein Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“. Und dieses Mal ist der Tipp genauso einfach und simpel wie Gestern.

Apropos: Schon ausprobiert? Haben Sie im Büro Geräusche raten gemacht? Wehe, wenn ich mitbekomme, dass ich hier 24 tolle Tipps raus haue und Sie keinen davon umsetzen. So wird das nichts mit den schönen, entspannten Weihnachten *breitgrins*

Interessanter Gedanke

Ich nehme mich als Beispiel. Wenn ich einen Schokoladenriegel esse, dann denke ich vielleicht: „Oh nein. Das wollte ich doch nicht.“ Normalerweise ist damit die Lawine losgetreten und es geht weiter: „Warum nur? Jetzt ist all die Enthaltsamkeit der letzten Wochen dahin. So werde ich nie abnehmen. Jetzt ist es auch egal …“

Solche Gedankenketten kennen Sie bestimmt auch. Sowohl beim Nicht-Abarbeiten von To-Do-Listen. Oder vom Nicht-Anfangen bei wichtigen Projekten. Oder beim Nicht-Rechtzeitigen Geschenke einkaufen. Es startet stets mit einem ersten Gedanken.

Jetzt ist Schnelligkeit gefragt

Stoppen Sie gleich nach dem ersten Gedanken. Setzten Sie sich – in Gedanken – bewusst von dem grünen Stuhl auf den gelben und schauen Sie sich den Gedanken an. Und denken Sie sich: „Okay. Interessanter Gedanke.“ Dies bewirkt was? Dass Sie den Ist-Zustand wahrnehmen und ihn auch ernst nehmen. Das ist ein wichtiger Schritt.

Und danach bleiben Sie entspannt auf dem gelben Stuhl sitzen und stellen sich folgende Frage: „Was denke ich wohl als nächstes?“ Und dann warten Sie. Häufig können Sie sehr lange warten. Denn der Strom ist unterbrochen. Somit auch die Lawine abrupt beendet.

Bei der nächsten Lawine das gleiche

Falls der Frust groß ist, wird Ihr Gehirn erneut versuchen eine Lawine los zu stoßen. Es wird wieder mit einem Satz starten. Sie setzen sich nach dem Satz gedanklich auf den roten Stuhl und schauen sich den Gedanken auf dem gelben Stuhl an. Und denken sich: „Interessanter Gedanke. Was werde ich wohl als nächstes denken?“ Und die nächste Wartezeit beginnt.

Das ist ein lustiges Spiel und funktioniert richtig gut. Es stoppt für eine Weile die Gedanken und es dauert eine Weile, bis eine neue Lawine startet.

Strom der Gedanken unterbrochen

Spiel, Satz, Sieg. Mit diesem kleinen Tipp können Sie wunderbar aus dem Strudel aussteigen. Sei es bei unerwünschten Gedanken in der Vorweihnachtszeit oder an Heiligabend oder zu Silvester. Sie wissen ja nun, wie es funktioniert.

Machen Sie es einfach! Und damit wünsche ich Ihnen einen wunderschönen 14. Dezember.

 

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