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Bekannt aus:
Warum ich versuche einen Marathon zu laufen

Ich hopple einen Marathon

Ich werde einen Marathon laufen. Ich wollte es einmal aufschreiben, weil ich es mir wohl sonst selbst nicht glaube. Am besten noch größer:

Ich werde den Haspa Marathon in knapp drei Monaten laufen

Okay. Jetzt wird mir doch etwas schlecht. Ich bin noch nie einen gelaufen. Noch nicht einmal einen Halbmarathon. Und ich habe unglaublich zugelegt was meine Fettdepots angeht und genieße gerade das figurliche Ausgehmodell „Weihnachtsfrau“. Am 9. Januar habe ich für mich beschlossen, dass ich nun wieder fit werden möchte. Für mich, den Job, die Figur, die Bühne und vor allem für die Gesundheit.

Die ersten zehn Kilometer habe ich nicht am Stück geschafft. Nach einer Woche dann schon und es gingen sogar 12 Kilometer. Fragen Sie mich aber bitte nicht nach der Zeit. Mein Ziel war nur: Durchhalten. Und dabei war mir die Zeit egal. Okay … also es waren circa 5 km/h. Das bedeutet, dass ich schneller gehe, als laufe.

Es sollte nur ein Spaß sein

Ich wollte nur für mich laufen. Zwar ein Marathontraining machen, aber keinen laufen. Bin ich verrückt. Den stehe ich ja NIE durch. Und dann hat eine Freundin mir erzählt, dass sie sich für den Hamburger Marathon am 23. April angemeldet hat, ihn aber nicht wird laufen können. Ob ich für sie teilnehmen wolle? Nein.

Oder doch? Heute beschloss ich nun, dass ich es einfach mal wage. Ich hoffe, dass die Ziellinie nicht schon abgebaut wurde, wenn ich mich ihr nähere. Falls Sie eh mal dorthin gehen wollten, dann warten Sie einfach bis zum Schluss und halten Sie nach der letzten Läuferin Ausschau. Das bin dann ich. Falls ich die Strecke überhaupt schaffe.

Warum läufst du denn so langsam?

Heute Morgen war ich richtig gut drauf. Ich bin meine schnellste Zeit gelaufen und die zehn Kilometer vergingen wie im Flug. Kurz vorm Ziel und stolz wie Bolle, überholt mich ein kleines süßes, blondes Mädchen. Sie hat eine Pudelmütze mit zwei Bommeln auf und fährt auf einem rosa Kinderrad. Sie schaut mich an und fragt: „Warum läufst du denn so langsam?“

Meine ehrliche Antwort war: „Weil ich nicht schneller kann.“ – Soviel zu motivierender Kommunikation während des Trainings. Aber am wichtigsten ist ja die Kommunikation mit mir. Damit ich mental sowohl das Training, als auch den Marathon schaffe. Und das werde ich ja wohl hinbekommen … als Kommunikationsexpertin.

Hat nicht mal jemand gesagt, dass jeder gut reden kann? Dann kann ich das auch beim Laufen 😉

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Ich bin sehr begeistert von deinem Interview beim Mind Heart Kongress mit Katharina Nestelberger. Habe köstlich gelacht : Dein Humor und Leichtigkeit, die wesentlichen Dinge zu beschreiben, begeistern auch mich.
    Seit langem, daß ich auf einer Webseite so gerne und mit Spaß erfüllt, einen Blogbeitrag gelesen habe.
    Ich bin sehr interessiert an deinem Angebot im Rahmen des Kongresses
    Freue mich über eine Antwort von dir.
    Liebe Grüße Sabine

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